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News & Aktuelles

02. Dezember 2019
Autor:
Publisher: FH Finanzplanung

Keine Angst vor Aktien bei der Geldanlage

...kann man sich zeitweise sogar über fallende Aktienkurse freuen.
Ende Mai 2018 hatte ich ein Beratungsgespräch bzgl. Geldanlage. Der Interessent arbeitete seit knapp über 2 Jahren in guten Einkommensverhältnissen. Er hatte, neben einem ausreichendem Liquiditätspuffer auf dem Girokonto, 5.000 € zu Anlage frei. Zur Disposition stand ein von mir vorgeschlagener, monatlicher Sparplan in Höhe von 200 € in einen aktienlastigen Mischfonds oder in einen Aktienfonds. Ich erklärte ihm, daß ein Aktienfonds Schwankungen aufweist, aber im Gegensatz zu einer sicheren Anlage bei unserem Nullzinsumfeld die bessere Anlageoption ist. Vor allem wenn man noch die Inflation berücksichtigt.

Die Rechnung sieht dann folgendermaßen aus: Null Zinsen, 1,1% Inflation (offiziell), sprich jedes Jahr eine negative Wertentwicklung, das aber sicher.

Klar, das Ergebnis beim Aktienfonds ist nicht vorhersagbar, aber die Statistik zeigt, je länger der Anlagehorizont ist, je wahrscheinlicher wird ein positives Ergebnis. Und wenn man den Cost-Average-Effekt noch ausnutzen kann, freut man sich zeitweise sogar über fallende Aktienkurse, da man so billiger investiert. (Man schaut doch auch sonst immer nach günstigen Sonderangeboten, oder?) Der Interessent konnte sich damals nicht zu einem Sparplan durchringen, angesichts der unsicheren Situation in der Welt, so seine Aussage. Das ist aber immer nur eine Momentaufnahme, nach Regen kommt auch irgendwann wieder Sonnenschein.
Das hat er (und wahrscheinlich auch viele andere Sparer) Stand Ende Oktober 2019 verpaßt. Und das in nur 17 Monaten, was für eine abschließende Wertung natürlich ein zu kurzer Zeitraum ist.

Sparplan monatlich 200 Euro vom 1.6.2018 bis 31.10.2019 (ohne Kosten, Einzahlung gesamt 3.400 Euro):

Ergebnis in den FvS Multiple Opportunities Fonds (Mischfonds):     3.672 € oder 10,6% pro Jahr
Ergebnis in den Comgest Monde Fonds (intern. Aktienfonds):           3.746 € oder 13,4% pro Jahr
und das trotz Trump, Brexit, Iran-Konflikt, Diesel-Krise, usw.

Man benötigt nur Mut und Geduld.